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Ratgeberliteratur Demenz

Ratgeberliteratur zum Thema "Demenz"

Ratgeberliteratur zum Thema "Demenz" Diabetes und Demenz sind zwei Phänomene, die häufig im fortgeschrittenen Alter zusammen auftreten. Dadurch verschärfen sich für die Betroffenen die Schwierigkeiten im Alltag und bei der Therapie. Auch für pflegende Angehörige ist der Umgang nicht immer einfach. Daher ist es sinnvoll, sich rechtzeitig umfassend zu informieren. Wir haben für Sie einige Literaturhinweise zusammen getragen.

40 % der über 90jährigen Menschen in Deutschland leiden unter einer Demenz. Insgesamt leben hierzulande schätzungsweise über eine Million Menschen mit altersbedingten Hirnleistungsstörungen. Erwiesenermaßen begünstigt ein bestehender Diabetes mellitus das Entstehen einer Demenz, zum Beispiel durch Hirngefäßschädigungen. Andererseits verschlechtert sich der Zustand eines dementen Menschen durch das Hinzukommen von Diabetes häufig. Was also tun, wenn ein Mensch "alt und krank" wird?

Besonders hilfreich erscheint da der Ratgeber "Wie geht's denn Deinen Eltern? Was es heißt, alt zu werden" aus dem BW Verlag. Das Autorinnenduo Monika Hoffmann und Ruth Kaiser beschreibt nicht nur einfühlsam den Prozess des Älterwerdens und bietet philosophisch-literarische Seitenblicke, sondern weiß ebenso mit einer Vielzahl praktischer Tipps zu überzeugen. Besonders die Frage der Prävention steht im Mittelpunkt: Was kann jeder Mensch tun, um sich gut auf eventuelle Probleme vorzubereiten? Der zunehmende Verlust der Selbstständigkeit muss nicht schicksalhaft hingenommen werden. Möglichst lange fit bleiben, lässt sich durchaus trainieren. Und Vorsorge für den "Ernstfall" sollte zudem jeder betreiben. Durch das rechtzeitige Beschäftigen mit Instrumenten wie einer Vorsorgevollmacht, einer Betreuungsverfügung sowie einer Patientenverfügung schaffen die Älterwerdenden sich rechtzeitig Gewissheit über ihre Situation und ersparen den Angehörigen möglicherweise eine Menge Ärger.
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"Demenz und Alzheimer verstehen - mit Betroffenen leben. Ein praktischer Ratgeber." ist ein weiteres durchaus hilfreiches Buch. Kompakt und kompetent bietet der Autor Huub Buijssen, der seinen eigenen an Alzheimer erkrankten Vater pflegte, Rat für die vielen Herausforderungen des Alltags. Dabei wendet er sich in erster Linie an die Angehörigen und hilft, Zweifeln über das richtige Handeln vorzubeugen. Denn die Fragen "Mache ich auch alles richtig?" oder "Bin ich schuld?" stellen sich die meisten Menschen irgendwann. Kommunikation, Stimmungsschankungen und Verhaltensprobleme sind die größten Unwägbarkeiten - zu allen drei Feldern finden sich in dem Buch Erklärungsansätze und praktikable Lösungsansätze.
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Im Kreuz-Verlag ist "Mit dem Vergessen leben: Demenz. Verwirrte alte Menschen verstehen und einfühlsam begleiten" erschienen. Der Autor Martin Weidenfelder gewährt einen Einblick in die Welt und das Selbstverständnis von Demenzkranken und hilft so den Angehörigen und Pflegenden, mit dieser Krankheit umzugehen, ohne sich oder den Betroffenen zu überfordern.
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"Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte" des amerikanischen Neurologen Oliver Sacks schließlich ist mittlerweile ein Klassiker der populärwissenschaftlichen Literatur zum Thema. Anekdotenhaft bietet der Autor erhellende Innen- und Außensichten von Menschen, die entweder an psychischen Störungen leiden oder aber an altersbedingter Demenz wie Alzheimer. Mal ironisch verbrämt, mal todtraurig entstehen so fremde Kopfwelten, die weniger erklärend wirken wollen als viel mehr Verstehen befördern.
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