Erstellt am: 30.04.2009
Letzte Änderung am: 30.04.2009
Im neuen Diabeteshaus Bedburg befindet sich die diabetologische Schwerpunktpraxis von Dr. Ulrike Brockmann. Sie betreut Diabetiker in enger Zusammenarbeit mit Haus- und Fachärzten und stellt ihre Patienten mit Insulin oder Tabletten ein. Außerdem behandelt sie diabetische Folgeerkrankungen und berät Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes.
Die Rathausapotheke im Diabeteshaus
Wer neue Medikamente oder Hilfsmittel braucht, hat es von der Diabetologin bis zur Apotheke nicht weit. Unter dem gleichen Dach befindet sich auch die Rathaus Apotheke. Diese bietet nicht nur qualitätsgesicherte Beratung für Diabetiker an, sondern auch einen großen Vorrat an Diabetikerbedarf und Insulin sowie anderen Diabetesarzneimitteln. Zusätzlich kann man in der Rathausapotheke Gesundheitschecks und Blutzucker- und Blutdruckmessungen durchführen lassen. Im Verbund mit zwei weiteren Apotheken sorgen 20.000 Lagerartikel, 3 Botenfahrzeuge und ein attraktives Prämiensystem für eine umfassende Patientenbetreuung.
Die Selbsthilfegruppe „Diabetes Rhein-Erft-Kreis“
Die Rathausapotheke verfügt zusätzlich über einige Seminarräume im gleichen Haus. Dort finden nicht nur Fortbildungen für die ApothekerInnen statt, sondern auch die regelmäßigen Treffen der Bedburger Diabetiker-Selbsthilfegruppe. Die Mitglieder der Gruppe treffen sich nicht nur zum Quatschen und Klönen, sondern tauschen auch ernstere Erfahrungen aus und geben Tipps wie man Diabetes typische Situationen meistern kann. Deshalb hat die Gruppe auch regen Zulauf von frisch Diagnostizierten. Häufig wird die Krankheit beim Arzt eher durch Zufall diagnostiziert. „Symptome wie Juckreiz, Müdigkeit oder Durst treten oft erst auf, wenn der Wert deutlich zu hoch ist“, weiß Leonhard Schmitz, Vorsitzender der Diabetiker-Selbsthilfe-Gruppen Bedburg, Bergheim und Elsdorf. Er ist froh darüber, vor wenigen Wochen das erste Diabetes-Haus geöffnet hat, „meiner Kenntnis nach das erste im Rhein-Erft-Kreis“. Auch die Mitglieder der Selbsthilfegruppe freuen sich über die neuen Räumlichkeiten und die Möglichkeiten. „Ich fühle mich nicht mehr so allein, hier kann ich mich mit Leidensgenossen austauschen“, erklärt ein Stammgast. Rund 70 Menschen treffen sich derzeit regelmäßig in den drei Gruppen um Leonhard Schmitz, Toni Boosen und Sofia Bischof im Diabeteshaus.