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29.01.2010

PM von Nordwestdeutsche Gesellschaft für Innere Medizin


Impfung gegen Schweinegrippe von Experten weiter empfohlen


Dr. Tom Schaberg, Chefarzt der Lungenklinik Unterstedt in Rotenburg, empfiehlt nach wie vor die Impfung gegen die Grippe-Virus-Variante H1N1, also den Erreger der sogenannten "Schweinegrippe".

Bislang sei der Verlauf der Erkrankung zwar eher harmlos, „dies könne sich aber ändern, denn Grippeviren ändern sich sehr schnell in ihrer Zusammensetzung, und nur eine kleine Veränderung kann den Erreger deutlich aggressiver machen“, so Professor Schaberg. „Um eine Verbreitung innerhalb der Bevölkerung zu verhindern, müssen genügend Menschen geimpft werden, um eine sogenannte "Herdenimmunität" zu erreichen. Das bedeutet, dass die geimpften Personen die Verbreitung des Virus verhindern und so auch die nicht-geimpften Menschen geschützt werden“.

Wer vor 1950 geboren ist, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits Kontakt mit einem ähnlichen H1N1 Virus gehabt und ist daher immun. Nach Angaben von Professor Schaberg müssten 30 % der restlichen Bevölkerung geimpft werden, um vor der nächsten Erkrankungs-Welle gewappnet zu sein. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist der Impfstoff (Pandemrix®) sicher und effektiv. Geimpft werden sollten vor allem Patienten unter 65 Jahren mit einer Grunderkrankung wie Asthma oder Diabetes und Kinder und Jugendliche, da die Grippe bei diesen Gruppen besonders schwerwiegend verläuft.

Am 5. und 6. Februar 2010 trifft sich die Nordwestdeutsche Gesellschaft für Innere Medizin (NWGIM) zu ihrer 136. Jahrestagung in Hamburg, um sich über die neuesten Entwicklungen in ihrem Fachgebiet auszutauschen.

Quelle: PM von Nordwestdeutsche Gesellschaft für Innere Medizin

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