01.09.2010
Viele Haustiere, insbesondere Katzen, Hunde oder Pferde, erkranken an Diabetes – in einer Form, die der des Diabetes beim Menschen ähnelt, mit ihr aber nicht identisch ist. Anfällig sind vor allem ältere und weibliche Hunde, wobei manche Rassen – etwa Schnauzer oder Pudel – häufiger erkranken als andere. Um die Leiden der Vierbeiner zu lindern, plädieren Tierärzte verstärkt für kontinuierliche Zuckermessungen. "Bei Tieren mit Diabetes könnte ein Messgerät, das den Zucker fortlaufend kontrolliert, die Therapie deutlich erleichtern", sagt Tierarzt Professor Charles Wiedmeyer von der Universität Missouri (USA). Denn gerade bei Tieren sei die Blutzuckerkontrolle eine stressige Angelegenheit – sowohl für das Tier als auch für seinen Besitzer. Wiedmeyer hofft, dass demnächst ein Gerät, das speziell für die Anwendung bei Tieren geeignet ist und beispielsweise zwischen den Schulterblättern angelegt werden könnte, auf den Markt kommt.
Quelle:
PM von www.diabetes-ratgeber.net