19.08.2010
Die ehemalige stellvertretende Ministerpräsidentin Bayerns, Christa Stewens, wird Schimherrin der DiMelli-Studie im Auftrag der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) und der Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München (TUM). Im Laufe der Untersuchung soll ermittelt werden, welche Diabetesformen bei Kindern und Jugendlichen in welcher Häufigkeit auftreten und wie sich beispielsweise Übergewicht, Bewegungsmangel oder soziales Milieu auf die Entstehung dieser Volkskrankheit auswirken. Erstmals werden im Rahmen von DiMelli nicht nur die Daten der jungen Patienten aufgenommen, sondern zugleich auch Blutproben gesammelt. „Diabetes ist hierzulande eine der häufigsten Volkskrankheiten. Auch immer mehr Kinder und Jugendliche sind davon betroffen. Forschungsprojekte wie DiMelli können dazu beitragen, die Entstehung von Diabetes besser zu verstehen und so langfristig sowohl die Behandlungsmöglichkeiten zu verbessern als auch die Präventionsangebote zielgenauer zu gestalten“, begründet Stewens ihr Engagement für die Studie von TUM und KVB. Allein in Bayern wird jährlich bei mehr als 300 Kindern und Jugendlichen Diabetes diagnostiziert. In der DiMelli-Studie kann bereits mehr als die Hälfte aller neu diagnostizierten Patienten erfasst werden.
Quelle:
PM von http://www.kvb.de