18.08.2010
Einige Medikamente, die in der Neurologie und Psychiatrie zum Einsatz kommen, fördern die Entwicklung von Typ-2-Diabetes. Vor allem Patienten mit chronisch psychiatrischen Erkrankungen wie Schizophrenie oder Depressionen weisen ein hohes Risiko für Typdie Zuckerkrankheit und das metabolische Syndrom. Besonders Therapien mit Antipsychotika wie Olanzapin, Risperidon und Quetiapin bergen das Risiko einer Gewichtszunahme und erhöhter Blutzuckerwerte -berichten Dr. Alexander Tschoner und Professor Christoph Ebenbichler von der Universität Innsbruck Gewichtszunahme. Bei einer Therapie mit Medikamenten, die Übergewicht und Insulinresistenz fördern, raten die Experten zu einer regelmäßigen Kontrolle von BMI, Bauchumfang, Nüchternblutzucker und Lipidprofil. Stellt sich heraus, dass ein bestimmtes Medikament die Ursache für eine Gewichtszunahme ist, sollte am besten auf eine Substanz mit einem besseren metabolischen Risikoprofil gewechselt werden.
Quelle:
PM von http://www.aerztezeitung.de