Die Insulinpumpe gilt als die effizienteste Methode der modernen Diabetestherapie. Sie verschafft ihrem Träger mehr Freiheit, Selbstbestimmtheit und Sicherheit. Dies gilt im Alltag, beim Sport und auf Reisen. Doch wer übernimmt eigentlich die Kosten für Therapie und Pumpe?
Egal wohin die Reise geht - eine gute Planung für den Urlaub ist für Personen mit Diabetes das A und O. Bereits zwei Wochen vor Reiseantritt sollten anhand einer Checkliste die notwendigen Utensilien zusammengestellt werden. Vor allem Pumpenträger haben einiges zu beachten.
"Ist das da dein neues Handy?" Diese Frage hat sicherlich schon der eine oder andere Pumpenträger von Bekannten oder Freunden zu hören bekommen.
Die Insulinpumpe hat die Therapie von Zuckerkranken zweifellos revolutioniert. Sie bietet den Patienten eine enorme Erleichterung im Alltagsleben und sorgt für eine nahezu optimale Blutzuckereinstellung. Das ständige Spritzen fällt weg, die Insulinzufuhr wird von dem kleinen Gerät nahezu physiologisch genau geregelt. Dennoch schrecken immer noch viele Patienten vor einer Insulinpumpe zurück. Grund hierfür ist meist das Vorurteil, Insulinpumpen seien zu unhandlich und würden in vielen Situationen stören.
Die Umstellung von einer Therapie, in der mehrmals am Tag Insulin gespritzt wird, auf eine Insulinpumpentherapie stellt viele Typ-1-Diabetiker vor eine schwierige Entscheidung:
Viele Träger einer Insulinpumpe sind nach der Umstellung verunsichert, da sie plötzlich an Gewicht zunehmen. Das liegt zum einen an der verbesserten Verwertung der zugeführten Energie aus Kohlenhydraten und zum anderen am veränderten Wasserhaushalt des Körpers.
Für etwa 30.000 Menschen mit Diabetes ist die Therapie mit einer Insulinpumpe das Nonplusultra für die Steuerung ihrer Erkrankung.