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Hauterkrankungen

Hauterkrankungen - nicht nur ein kosmetisches Problem

Hautprobleme bei Diabetes haben nicht nur Auswirkungen auf das Aussehen. Ob Juckreiz, Ekzeme oder offene Wunden - die meisten Diabetiker haben schon einmal unter einem oder mehreren dieser Phänomene gelitten. Die Bandbreite der möglichen Erkrankungen ist vielfältig. Doch durch eine gründliche Pflege und eine gute Blutzuckereinstellung kann derartigen Schwierigkeiten rechtzeitig vorgebeugt werden.

Bedingt durch den gestörten Stoffwechsel und das damit verbundene häufige Wasserlassen kann es zu einem Flüssigkeitsmangel kommen. Dieser wiederum bewirkt, dass die Haut austrocknet und insgesamt anfälliger für Infektionen ist. Da bei Diabetikern das Immunsystem durch den veränderten Stoffwechsel geschwächt ist, breiten sich bestehende Erkrankungen zudem eher aus und heilen langsamer ab als bei gesunden Menschen. Auch diabetische Nervenschädigungen tragen zum Entstehen von Hauterkrankungen bei.

Die Haut eines Diabetikers kann Wasser schlechter binden als die eines Gesunden. Dies wiederum führt zu einer Beschleunigung der Hautalterung, verbunden mit welkem Aussehen und Faltenbildung. Der Flüssigkeitsmangel hat oftmals starken Juckreiz zur Folge, welcher den ganzen Körper betreffen kann. Zusätzliche Infektionen sind nicht selten. Da die Haut schlechter durchblutet wird, heilen Wunden langsamer ab.

Vielfältige Hautprobleme

Es kann zwischen vier verschiedenen möglichen Hautveränderungen im Rahmen von Diabetes mellitus unterschieden werden. Neben den für Diabetes typischen Hauterkrankungen wie z.B. der Dermatopathie oder der Necrobiosis lipoidica können Hautinfektionen auftreten. Darüber hinaus leiden viele Diabetiker unter Hautreaktionen nach der Gabe von Insulin oder Antidiabetika. Und nicht zuletzt können Veränderungen auch im Rahmen von diabetischen Folgeschäden oder Komplikationen entstehen.

Vorbeugen ist besser als heilen

Ist eine Hauterkrankung erst einmal entstanden, lässt sich diese ohne ärztliche Hilfe oft nur schwer in den Griff bekommen. Um die oftmals unangenehmen Beschwerden zu vermeiden, kann ein Diabetiker eine Menge unternehmen. Wichtig zur Vorbeugung ist zum einen die sorgfältige Pflege und Beobachtung. Reichhaltige Cremes und spezielle Hautpflegeprodukte für Diabetiker beinhalten oft Substanzen wie Harnstoff oder Vitamine, die den Feuchtigkeitsverlust ausgleichen. Zum anderen schützt eine gute Blutzuckereinstellung vor Hautproblemen. Darüber hinaus sollte auch auf ausreichenden Schutz vor Wettereinflüssen wie starke Sonne, Kälte oder Wind durch entsprechende Pflegeprodukte und Kleidung geachtet werden. Wer als Diabetiker bereits unter Hautproblemen leidet, sollte immer einen Arzt konsultieren, damit dieser eine entsprechende Therapie einleiten kann.



Weiterführende Informationen zu einzelnen Hauterkrankungen



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