Erstellt am: 03.06.2008
Letzte Änderung am: 03.06.2008
Eine besondere Attraktion ergab sich letzte Woche für einige Patienten des Altonaer Kinderkrankenhauses. Der bekannte Fernsehmoderator Steven Gätjen, der sich bereits seit über einem Jahr für das Hamburger Krankenhaus engagiert, lud zehn junge Diabetiker zu einer Gruselstunde im Hamburg Dungeon. Auf den Spuren der dunklen Hamburger Vergangenheit erlebten zehn Diabetiker aus dem Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK) Geschichtsunterricht mal anders. Das Hamburg Dungeon bietet den Besuchern nämlich eine Reise in die Vergangenheit der Hansestadt. Sie startet mit einer Fahrt in einem wackeligen Fahrstuhl, gefolgt vom großen Brand im Jahre 1842 sowie den Schrecken der Inquisition. Weitere Geschichtsstationen sind die Folter während der französischen Besatzungszeit, die Sturmflut von 1717 und seit Ostern 2008 bringt der neue Showbereich mit einem acht Meter hohen Freifallturm die dunkle Epoche des Dreißigjährigen Kriegs in den Gruselkerker.
Kleine Diabetiker durften Blick hinter die Kulissen werfen
Die kleinen Patienten bekamen zusammen mit dem Moderator die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen der Erlebnisausstellung zu wagen. Sie durften dabei in verschiedene Rollen schlüpfen. Sie wurden vom Schauspielleiter Tom Dittmann in der Maske erwartet. Furchteinflößend geschminkt, ging es für die kleinen Patienten und den Hamburger Moderator durch die historische Attraktion. Hinzu kam der Besuch des Requisiten- und Kostümfundus. Zum Abschluss folgte ein Rundgang durch alle Showbereiche und ein gemeinsamer Ausklang im Restaurant.
Kinder in Altona gut betreut
Der Ausflug war ein voller Erfolg und bot den Kindern eine angenehme Abwechslung zu ihrem manchmal schwierigen Alltag mit der Zuckerkrankheit. DasAltonaer Kinderkrankenhaus, das in knapp einem Jahr 150jähriges Jubiläum feiert, ist mit seiner eigenen Diabetikerstation seit langem eine renommierte Adresse für eine gute Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Steven Gätjen setzt sich seit knapp einem Jahr tatkräftig für das AKK ein. „Mir ist es sehr wichtig auch aktiv mit den Kindern etwas zu erleben - sie für ein paar Stunden aus dem Alltag zu entführen und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern“, so Gätjen.
Autor: Carolin Bunge
Quelle: Pm des Altonaer Kinderkrankenhauses