Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zur Zweitnavigation springen Zur Suche springen zusätzliche Informationen
Zweitnavigation
zurück zur Rubrik
Ernährung »
Inhalt
Konjac Glucomannan

Konjac Glucomannan: Hilfe gegen Diabetes?

©glasmost /Pixelio Die steigende Zahl an Diabeteserkrankungen oder anderer Stoffwechselstörungen lässt europäische Forscher den bekannten pflanzlichen Wirkstoff Konjac Glucomannan neu betrachten. Die meisten Stoffwechselstörungen wie Diabetes sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose und Herzinfarkte sind auf eine ungesunde Lebensweise zurückzuführen und können durch eine angepasste Ernährung verbessert werden. Glucomannan hat sich bereits in anderen Kulturkreisen in vielfacher Hinsicht bei Diabetes oder anderen Stoffwechselstörungen bewährt und ist schon lange auf dem US-Markt als Nahrungsergänzugsmittel vertreten.

Kohlenhydrate sind die einzigen Nährstoffe, die großen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben. Diese Eigenschaft ist besonders wichtig für Diabetiker. Um Schwankungen vom Blutzuckerspiegel möglichst gering zuhalten, sollten sie auf mehrere Mahlzeiten verteilt werden. Besonders wichtig ist dabei die Wahl der Kohlenhydrate. Während Vollkornprodukte sowie Obst und Gemüse gut und lang anhaltend sättigen und die Darmtätigkeit anregen, bewirken Weißmehlprodukte nur ein sehr kurzes Sättigungsgefühl und einen kurzfristig zu hohen Blutzuckerwert, der wiederum einen hohen Insulinbedarf nach sich zieht. Eine Alternative hierzu bieten Produkte mit dem wasserlöslichen Ballaststoff Konjac Glucomannan.

Polysaccharid: Konjac Glucomannan

Konjac Glucomannan ist ein wasserlösliches Polysaccharid (Mehrfachzucker, vergleichbar mit Cellulose), das aus der Wurzel der Konjac-Pflanze gewonnen wird. Er stammt ursprünglich aus Japan und wird traditionell schon seit über 2000 Jahren in chinesischen und japanischen Speisen verwendet. Dem Ballaststoff Konjac Glucomannan wird bereits seit Jahren ein herausragender Nutzen bei metabolischen Störungen wie Verstopfung, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und Übergewicht nachgesagt.

Durch seine gute Wasserlöslichkeit quillt er im Magen bis um das 50fache seines Ursprungvolumens auf und dämpft dadurch das Hungergefühl auf natürliche Art und Weise. Das Sättigungsgefühl geht laut Berichten nicht mit Blähungen, Völlegefühl oder Verstopfung einher, so wie es oftmals bei wasserunlöslichen Fasern, Weizenkleie oder Citrusfasern auftreten kann. Dazu kann der Ballaststoff laut Forschungsergebnissen regulierend in den entgleisten Stoffwechsel eingreifen und Blutfette wie auch Blutzucker regulieren.

Aktuellste Forschungsergebnisse

Aufgrund der den Stoffwechsel unterstützenden Eigenschaften ist Glucomannan auch für die Gesundheitsforschung in den westlichen Industriestaaten interessant geworden. Ein Forscherteam aus Großbritannien hat das große Anwendungsspektrum aktuell unter die Lupe genommen und verschiedene Ergebnisse zusammengetragen. Resultate verschiedener Studien sind unter anderem, dass Glucomannan das schädliche LDL-Cholesterin, die Blutfette sowie den Blutzucker günstig beeinflussen kann und positiverweise das nützliche HDL-Cholesterin nicht verändert. Eine spanische Studie bei Übergewichtigen hat beispielsweise ergeben, dass der Ballaststoff signifikant das schädliche LDL-Cholesterin bei den Übergewichtigen gesenkt hat und sich dazu positiv auf das Sättigungsgefühl auswirkte. Eine andere Studie bei Diabetes hat dagegen gezeigt, dass bereits 1-3g Glucomannan täglich die Zucker- und Fettwerte bei Diabetikern verbessert. Diese Ergebnisse weisen daraufhin, dass den Risikofaktoren von Diabetes wie erhöhtes Cholesterin, Blutfette und erhöhter Blutzucker mit pflanzlichen Mitteln positiv entgegengewirkt werden kann.

Konjac Produkte

Konjac-Produkte sind in nahezu jedem Asia-Supermarkt in Form von Lebensmitteln zu erwerben sowie in der Apotheke in Pulver oder Kapselform zu erstehen. Japanische oder chinesische Nudelprodukte wie beispielsweise Shirataki Nudeln enthalten den wasserlöslichen Ballaststoff Konjac Glucomannan ebenfalls. Da sie einen sehr geringen Kohlenhydratanteil haben, können sie für eine kohlenhydratarme Ernährung sowie für Diabetiker von Vorteil sein. Die Nudeln haben wenige Kohlenhydrate, wirken sehr sättigend und sind dazu wegen des hohen Ballaststoffanteiles noch sehr gesund.

English VersionEnglish Version
English Version
Zoom: 100% 150% 200%
invertieren: abc abc

 

Zur Navigation springenZum Inhalt springenZur Zweitnavigation springenZur Suche springenzusätzliche Informationen