Erstellt am: 17.01.2008
Letzte Änderung am: 17.01.2008
Die Tabletten werden verschrieben, wenn der Blutzuckerspiegel nicht durch eine Änderung des Ernährungsverhaltens und mehr Bewegung normalisiert werden kann. Die Vorraussetzung für diese Therapie besteht darin, dass die Bauchspeicheldrüse des Patienten noch ausreichend Insulin produzieren kann.
Orale Antidiabetika unterscheiden sich im Wesentlichen in vier verschiedene Wirkungsweisen: Es gibt Präparate, die eine verstärkte, körpereigene Insulinsekretion bewirken, andere reduzieren die Insulinresistenz der Körperzellen. Einige Tabletten verzögern die Aufnahme von Kohlenhydraten im Darm und manche verringern die Neubildung von Zucker durch die Leber.
Nur der Facharzt kann entscheiden, welches dieser Präparate für einen Typ-2-Diabetiker in Frage kommt. Diese Entscheidung hängt vom Blutzuckerbild eines Patienten ab, sowie von eventuellen anderen Erkrankungen und Medikamenten. Orale Antidiabetika dürfen nur in der verordneten Dosierung und bei regelmäßiger Blutzuckerkontrolle eingenommen werden. Eine Überdosierung kann zur Unterzuckerung führen.
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Autor: Maike Dackweiler
Quelle: www.netdoktor.de