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Kurz erkärt

Kurz erklärt: Fructose

Bei Fruchtzucker (Fructose) handelt es sich um Einfachzucker (Monosaccharid), der zu den Kohlehydraten gehört. In der Natur findet man Fructose insbesondere in Früchten und Honig.

Auch Haushaltszucker (Saccharose) besteht zu einem Teil aus Fructose und zum anderen aus Glucose. Im Handel bekommt man Fructose meist in Form von Maisstärkesyrup, welcher auch in vielen Diabetikerprodukten enthalten ist. Aufgrund ihrer zwanzig Prozent höheren Süßkraft gegenüber Haushaltszucker, verdrängt Fructose mittlerweile andere Süßstoffe vom Markt.

Fruchtzucker galt lange als besonders für Diabetiker geeignetes Süßungsmittel, weil er insulinunabhängig verstoffwechselt wird und vom Körper langsamer resorbiert wird. Viele diätetische Lebensmittel werden deshalb mit Fructose gesüßt.

Hier gibt es allerdings kritische Töne. Denn einige Studien zu diesem Thema besagen mittlerweile, dass Fruchtzucker das Risiko der Entstehung eines Typ-2-Diabetes bzw. die Gewichtszunahme fördert. Hinzu kommt die Tatsache, dass manche Menschen Fructose nur schlecht aufnehmen können, was sich in der Folge gerade für die Therapie von Diabetikern wieder kontraproduktiv erweisen kann. Daher wird mittlerweile eine Kennzeichnungspflicht für stark fructosehaltige Nahrungsmittel gefordert.

Generell sollte auf frische Lebensmittel zurückgegriffen werden. Der Fruchtzuckergehalt in Obst gilt für Diabetiker wie bei vielen anderen Lebensmitteln in Maßen als unbedenklich.

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