Erstellt am: 25.10.2007
Letzte Änderung am: 25.10.2007
Es setzt den Verdauungsprozess im Dünndarm fort, wodurch der eigentliche Prozess der Verdauung eingeleitet wird. Modellhaft kann man sich Trypsin als eine Art Schere vorstellen, die Einweißmoleküle in der Mitte der Eiweißketten spalten und zerkleinern kann. Dabei handelt es sich um größere in der Nahrung enthaltene Eiweiße, deren spezielle Bindungen das Trypsin zertrennen kann. Die zurückbleibenden Bruchstücke der Eiweißstoffe können dann vom Magen aufgenommen werden.
Aufgrund der eingeschränkten oder zerstörten Funktionalität ihrer Bauchspeicheldrüse (Pankreas) haben Diabetiker meist erniedrigte Trypsinwerte.
Aus tierischen Quellen gewonnenes Trypsin kann auch als Nahrungsergänzungsmittel verabreicht werden, um Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, des Muskel-Skelett-Systems oder des Immunsystems positiv zu beeinflussen.
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