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USA: Dramatischer Anstieg beim Metabolischen Syndrom

Trotz statistisch verbesserter Triglycerid-Werte sowie beim HDL-Cholesterin steigt die Zahl derer, die in den USA vom metabolischen Syndrom betroffen sind. Dies ergab eine internationale, jährlich durchgeführte Umfrage, die circa 20.000 Patienten mit Herz-/Kreislaufkrankheiten in den USA und Europa einbezog.

In einem Zeitraum von sechs Jahren sank der Prozentsatz der Menschen mit hohem Triglycerid-Spiegel von 46 % auf 40 %. Auch der Anteil derer, die einen kritischen HDL-Cholesterinwert aufwiesen, nahm ab. Hinzu kommt, dass der Gebrauch von Cholesterin senkenden Medikamenten in diesem Zeitraum stark anstieg.
Dennoch verschlechterte sich die Quote der Menschen, die an einem metabolischen Syndrom leiden, von 36 % auf 44 %.

Dies ist nur dadurch zu erklären, dass der fettleibige Anteil der Bevölkerung explosionsartig angestiegen ist. Ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel in Beruf und Freizeit sind in der Regel Auslöser dafür. Der Einfluss, den die Blutfettwerte in diesem Zusammenhang haben, tritt immer mehr in den Fokus. Auch wenn sich die Zahlen in erster Linie auf die USA beziehen, sind in Europa ähnliche Tendenzen zu erkennen. So ergaben Untersuchungen, dass in Sachen Adipositas bei jungen Menschen Schottland den USA mittlerweile den ersten Rang abgelaufen hat.

Und die Gefahren sind nicht zu übersehen. Man spricht vom metabolischen Syndrom, wenn von den folgenden fünf Symptomen mindestens drei vorliegen: bauchbetontes Übergewicht, erhöhte Triglyzerid-Werte, vermindertes HDL-Cholesterin, erhöhter Blutdruck sowie ein Nüchternblutzucker von 100 mg/dl oder mehr

Das metabolische Syndrom führt häufig zu Herz-/Kreislauf-Krankheiten oder Typ-2-Diabetes. "Neue medizinische Behandlungen und Verbesserungen der Strategien zum  Wandel des Lifestyles sind dringend nötig, um diesen Trend umzukehren", so Benjamin A. Steinberg vom Sarnoff Forschungsstipendium und dem Women's Hospital in Boston.

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