Erstellt am: 16.06.2006
Letzte Änderung am: 16.06.2006
Der Prädiabetes ist eine Vorstufe des Typ-2-Diabetes. Man spricht von einem Prädiabetes, wenn der Blutzuckergehalt gegenüber den normalen Werten erhöht ist, jedoch noch kein Diabetes diagnostiziert werden kann. Alleine in Europa haben schätzungsweise mehr als 60 Millionen Menschen Prädiabetes - Tendenz steigend.
Bereits zu diesem Zeitpunkt können Gefäßschäden auftreten. Das Risiko, einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt zu erleiden, ist sehr hoch. Charakteristisch für dieses Stadium ist eine zunehmende Unempfindlichkeit des Organismus gegenüber Insulin: Das von der Bauchspeicheldrüse gebildete Hormon wirkt immer schlechter, so dass der Blutzuckerspiegel stetig steigt.
Je früher Prädiabetes diagnostiziert wird, um so eher lassen sich Folgeschäden vermeiden. Durch gesunde Ernährung, Bewegung sowie durch Gewichtsreduktion kann der Zustand ohne den Einsatz von Medikamenten behoben und der Typ-2-Diabetes unter Umständen am Ausbruch gehindert werden.
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