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Dyslipoproteinämie

Kurz erklärt: Dyslipoproteinämie

Als eine Dyslipoproteinämie bezeichnet man eine Störung innerhalb des Fettstoffwechsels. Die Fettproteine HDL und LDL sind für den Transport von Cholesterin im Blut verantwortlich. Während das Protein HDL Cholesterin zur Leber befördert, transportiert das Protein LDL das Cholesterin wieder ab.

Bei einer Dyslipoproteinämie stimmt das Verhältnis zwischen beiden Proteinen nicht mehr, und es kommt zu einer Verschiebung im Proteinhaushalt. Die Anzahl der HDL-Proteinen vermindert sich und es erfolgt nur noch ein geringfügiger Abtransport des Cholesterins zur Leber. Dieses gestörte Proteinverhältnis tritt häufig in Verbindung mit einer Insulinresistenz oder dem metabolischen Syndrom auf und erhöht das Risiko einer Erkrankung des Herz-/Kreislaufsystems  oder  einer Arteriosklerose enorm. Als Therapie empfiehlt sich in erster Linie eine tierfett- und cholesterinarme Diät, in manchen Fällen hilft auch eine medikamentöse Behandlung mit Lipidsenkern.


Weiterführende Informationen:

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Autor: Carolin Bunge

Quelle: www.ifap.de
Scherbaum, W.A.: Pschyrembel Wörterbuch Diabetologie, Berlin (2003)

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