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Charcot-Fuß

Kurz erklärt: Charcot-Fuß (Osteoarthropathie)

Charcot-Fuß Der Charcot-Fuß ist eine Sonderform des diabetischen Fußsyndroms, an welcher Schätzungen zufolge ca. 16 % aller Diabetiker erkrankt sind. Die Bezeichnung Charcot-Fuß geht auf den französischen Neurologen Jean Martin Charcot zurück, der erstmals die Veränderungen bei Nervenerkrankungen umschrieb.

Im Rahmen einer Neuropathie, die eine Schädigung der Nervenbahnen zur Folge hat, löst sich der Fußknochen dabei allmählich auf; zusätzlich tritt eine Degeneration der Nerven auf. Es kommt zu Knochenbrüchen und Verformungen im Bereich der Füße, verbunden mit Fehlstellungen, Druckschäden und daraus resultierenden Infektionen. Die Folge können starke Deformationen des Fußes sein, welche mit einer eingeschränkten Belastbarkeit verbunden sind. Da der Betroffene kein Schmerzempfinden in den Füßen hat, können Fehlhaltungen nicht ausgeglichen werden. Im schlimmsten Fall droht der Zusammenbruch des Fußgewölbes.
Die Diagnose erfolgt durch eine klinische Untersuchung. Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser sind die Behandlungsmöglichkeiten. In der Regel ist eine vollständige mehrmonatige Druckentlastung erforderlich. Ist die Erkrankung abgeheilt, kann der Fuß in der Regel wieder normal belastet werden. Deformationen bleiben jedoch meist bestehen. Sollte das Fußgewölbe bereits eingebrochen sein, droht eine Operation, in welcher entweder eine Rekonstruktion oder eine Teilversteifung von Gelenken erfolgt. 

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