Erstellt am: 13.01.2006
Letzte Änderung am: 13.01.2006
Trotz gefüllter Vorratsspeicher nimmt der Körper ständig überhöhte Mengen Eisen auf. Dieser Überschuss kann weder ausgeschieden noch verwendet werden und lagert sich deshalb in verschiedenen Geweben ab, unter anderem in Leber, Herz und Bauchspeicheldrüse. Die stark erhöhte Ansammlung des Spurenelements Eisen zieht eine Zerstörung der insulinproduzierenden Langerhans'schen Inseln nach sich. Dies führt wiederum zu Insulinmangel und somit zu einem Diabetes. Seinen Namen verdankt der Bronzediabetes dem Bronzeton, den die Haut der Betroffenen im fortgeschrittenem Stadium hat - insbesondere in den Achselhöhlen, im Genitalbereich und an den Händen.
Weiterführende Informationen:
Autor: Kai Göretz
Quelle:
Pschyrembel Wörterbuch Diabetes
www.diabetes-news.de