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Banting, Frederick

Kurz erklärt: Banting, Frederick

Sir Frederick Banting entdeckte 1921 das Insulin. Dem kanadischen Wissenschaftler Sir Frederick Banting verdanken Diabetiker die Entdeckung des Insulins. 1921 extrahierte er das Hormon aus den Langerhans-Inseln und verabreichte es einem diabetischen Hund, dessen Blutzuckerspiegel erfolgreich sank. Schon im Jahr 1922 konnte er den ersten menschlichen Blutzuckerwert normalisieren.

Prof. McLeod, Bantings Geldgeber, gab dem "Wundermittel" seinen Namen: Insulin. Banting und McLeod erhielten bereits 1923 den Nobelpreis. Der Entdecker vermachte das Patent an der Insulinherstellung der Universität Toronto, wo das Insulin weiterentwickelt wurde.

Zunächst wurden die Extrakte aus den Bauchspeicheldrüsen von Schweinen und Rindern gewonnen, die aufgrund von Verunreinigungen und Immunreaktionen auf tierisches Eiweiß jedoch immer ein Restrisiko für Diabetiker darstellten. Zudem wurden für die Insulintherapie eines Menschen allein 50 Tiere pro Jahr benötigt.
1982 konnte erstmals Humaninsulin aus gentechnisch veränderten Bakterien gewonnen werden. Heute wird fast ausschließlich Humaninsulin verwendet, sofern keine Allergie dagegen vorliegt.

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