Erstellt am: 29.08.2006
Letzte Änderung am: 29.08.2006
Als Angiopathie bezeichnet man eine Gefäßerkrankung, die zu den Folgeerscheinungen des Diabetes mellitus zählt. Sie stellt zudem bei Diabetikern, die schon über einen längeren Zeitraum betroffen sind, die häufigste Komplikation dar. Hierbei muss zwischen Mikro- und Makroangiopathie unterschieden werden.
Bei der Mikroangiopathie sind die kleinen Blutgefäße von Veränderungen betroffen, bei der Makroangiopathie die großen. Ein andauernd hoher Blutzuckerspiegel hat zur Folge, dass die Wände dieser Gefäße immer dicker werden. Werden beispielsweise die Herzkranzgefäße dadurch nicht mehr richtig durchblutet, besteht die Gefahr eines Herzinfarkts.
Die Schäden an den kleinen Haargefäßen, den so genannten Kapillaren, werden oftmals zuerst bei der Untersuchung des Augenhintergrunds festgestellt. In engem Zusammenhang mit der Makroangiopathie steht die Arteriosklerose. Die Folgen dieser Gefäßverkalkung können neben dem Herzinfarkt auch ein Schlaganfall sein.
Weiterführende Informationen
Autor: Kai Göretz
Quelle:
www.vitanet.de
www.medizinfo.de