Erstellt am: 27.06.2006
Letzte Änderung am: 27.06.2006
Aufgrund ihrer Stoffwechselstörung und deren Folgen ist das Risiko für Diabetiker, an Demenz zu erkranken, jedoch erhöht. Wer aber Bescheid weiß und die Symptome rechtzeitig erkennt, kann vorsorgen.
Sowohl ausreichend Bewegung als auch geistige Übungen helfen dabei, die kleinen grauen Zellen leistungsfähig zu halten. Das von Spezialisten entwickelte Gehirnjogging ist genau darauf ausgerichtet.
Diabetiker haben noch eine weitere Möglichkeit, Einfluss auf ihre Gehirnleistung zu nehmen. Denn Stoffwechselentgleisungen wie Über- oder Unterzucker machen sich hier deutlich bemerkbar. Gute Werte im Normbereich tun somit auch dem Köpfchen gut.
Genauso macht sich Übergewicht bemerkbar. Wer es schafft, ein paar der überflüssigen Pfunde zu verlieren, kann somit sein Konzentrationsvermögen steigern.
Was für einen Demenz-Kranken im Praxisalltag getan wird, berichtet die Leiterin der Gedächtnisambulanz der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus in Dresden.
Nicht nur für Betroffene von Demenz, auch für deren Angehörige ist es sinnvoll, sich über die medizinische Behandlung hinaus zu informieren. Das Angebot an guter Literatur zu diesem Thema ist groß.
Weitere Informationen zu "Diabetes und Demenz" können Sie in unserem Themen-Special nachlesen:
Demenz-Prävention - Das Vergessen vergessen
Gehirn-Jogging aktiviert die grauen Zellen
Früherkennung und Behandlung in der Gedächtnisambulanz
Ratgeberliteratur zum Thema "Demenz"
Autor: Ramona Völkl
Quelle: Redaktion