Erstellt am: 14.10.2005
Letzte Änderung am: 14.10.2005
Das Xanthom ist ein gutartiger Hauttumor, bei dem es zu einer knotenförmigen Neubildung der Haut kommt. Die Verformungen kommen besonders an den Beugeseiten der Extremitäten (Knie, Ellenbogen), aber auch am Augenlid vor.
Xanthome treten einzeln und in Gruppen auf, der Durchmesser der Knoten liegt zwischen wenigen Millimetern bis zu gut einem Zentimeter. Sie bestehen überwiegend aus Fett und sind in der Regel Hinweis auf einen überhöhten Blutfettspiegel.
Xanthome entstehen vor allem bei Störungen des Lipidstoffwechsels, finden sich aber auch bei normalen Lipidwerten. Besonders häufig sind Menschen mit einem Typ-2-Diabetes betroffen.
Die Sonderform "Xanthoma disseminatum" kann auch innere Organe befallen. Menschen, die an einem Diabetes insipidus (Störung des Wasserstoffwechsels durch einen Mangel am "antidiuretischen Hormon" ADH) leiden, machen 40 % dieser Hautkranken aus.
Weiterführende Informationen:
Autor: Redaktion
Quelle:
www.diabetespro.de
Springer Lexikon Medizin
www.medizinfo.de/endokrinologie/hypo/diainsipidus.htm