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Insulinschock (hypoglykämischer Schock)

Kurz erklärt: Insulinschock (hypoglykämischer Schock)

Quelle: AOK Ein Insulinschock kann als Folge einer starken Unterzuckerung (Hypoglykämie) auftreten. Bei der Hypoglykämie werden wichtige Organe nicht mehr mit Glukose versorgt - der Blutzuckerspiegel sinkt dabei auf Werte unter 50 mg/dl ab.

Eine Unterzuckerung kündigt sich mit den typischen Warnzeichen wie zittrige Hände, weiche Knie, blasses Gesicht, Schwitzen etc. an. Die Ursachen sind vielfältig; hierzu gehören z.B. Erbrechen/Durchfall, das Auslassen einer Mahlzeit oder die Gabe von zu viel Insulin. Werden die Symptome nicht rechtzeitig erkannt, kann sich ein Insulinschock entwickeln, welcher von neurologischen Störungen wie z.B. Lähmungen oder Sprachstörungen begleitet ist und im Koma mündet. Unbehandelt ist ein solcher Schock lebensbedrohlich und erfordert in jedem Fall einen Notarzt, da der Betroffene sich in dieser Situation nicht mehr selbst behandeln kann. Der Schluckreflex ist beim Insulinschock ausgeschaltet, daher muss eine glukosehaltige Lösung über eine Infusion gegeben werden.

Viele Diabetiker - insbesondere solche, die schon länger erkrankt sind - erkennen die ersten Warnzeichen für eine Hypoglykämie erst spät. Ein Schock kann sich schon innerhalb von wenigen Minuten entwickeln. Daher sollte unbedingt auf mögliche Symptome geachtet und im Zweifelsfall ein Blutzuckertest durchgeführt werden, um rechtzeitig schnell wirksame Kohlenhydrate (z.B. in Form von 20 g Traubenzucker oder Fruchtsaft) zuzuführen.

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