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Hypoglykämie

Kurz erklärt: Hypoglykämie (Unterzucker)

Hypoglykämie Bei einer Hypoglykämie sinkt der Blutzuckerspiegel auf einen Wert unter 50 mg/dl. Diese Komplikation kann sowohl bei Betroffenen von Typ-1-, als auch von Typ-2-Diabetes auftreten.

Diese niedrige Glukosekonzentration im Blut äußert sich durch Hungergefühl, zittrige Hände, Kopfschmerzen, verschwommenes Sehen oder einen ungenauen Gang. Bei Auftreten dieser Warnzeichen ist unbedingt ein Blutzuckertest durchzuführen. Zudem müssen umgehend einige schnell wirkende Kohlenhydrate eingenommen werden, da sie den Blutzucker rasch wieder auf ein gesundes Niveau ansteigen lassen. Hier helfen beispielsweise Traubenzucker, Fruchtsäfte oder gesüßte Getränke. Trotz der akuten Situation ist es jedoch wichtig, die Broteinheiten (BE) entsprechend der Therapie gezielt zu dosieren, um im Gegenzug zu hohe Werte zu vermeiden.
Werden die Symptome jedoch nicht erkannt, sinkt zudem noch der Glukosespiegel im Blut weiter ab, kann es zur Bewusstlosigkeit kommen. Weil das zur Folge hat, dass der Schluckreflex aussetzt, ist diese Situation besonders gefährlich - der Betroffene ist nicht im Stande, kohlenhydratreiche Stoffe zu schlucken. Dieser Zustand wird auch als hypoglykämischer Schock oder Insulinschock bezeichnet. In solch einem Fall muss ein Notarzt verständigt werden, der den Zustand des Patienten mit einem Glucagon-Notfallset rasch wieder stabilisieren kann.

Weiterführende Informationen:

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Autor: Kai Göretz

Quelle: www.medizinfo.de
www.netdoktor.de
Psychrembel Wörterbuch Diabetologie

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