Erstellt am: 23.11.2005
Letzte Änderung am: 23.11.2005
Glukagon ist ein Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird und für den Stoffwechsel im Körper eine wichtige Rolle spielt: Bei Diabetikern und Nicht-Betroffenen, die einen niedrigen Blutzuckerspiegel haben, sorgt es dafür, dass der Organismus Zuckerreserven freisetzt.
Das Hormon hat zwei Hauptwirkungen, die für die Erhöhung des Blutzuckers verantwortlich sind:
Die Glykogenolyse wandelt das Glykogen, die Speicherform der Glukose, in Zucker um. Angeregt wird dieser Vorgang durch das Glukagon.
Die Glukoneogenese hingegen ist für die Neubildung der Glukose in Leber und Niere verantwortlich. Dieser Prozess wird ebenfalls durch das Glukagon herbeigeführt.
Bei einem länger existierenden Diabetes kann die körpereigene Glukagonfreisetzung gestört sein. Im Fall einer schweren Unterzuckerung (Hypoglykämie) mit Bewusstlosigkeit muss das Hormon durch Dritte mittels einer Spritze verabreicht werden.
Weiterführende Informatiomnen:
Autor: Kai Göretz
Quelle:
www.medizinfo.de
www.ernaehrung.de
www.onkologie.de
Pschyrembel Wörterbuch Diabetologie