Erstellt am: 21.12.2005
Letzte Änderung am: 21.12.2005
Die gestörte Glukosetoleranz tritt meist schon lange vor Ausbruch eines Typ-2-Diabetes auf und wird auch als dessen Vorstufe bezeichnet. Zu diesem Zeitpunkt verursacht sie noch keine spürbaren Beschwerden oder Symptome.
Charakteristisch für die gestörte Glukosetoleranz sind deutlich erhöhte Blutzuckerwerte. Dies muss nicht unbedingt zu einem Diabetes führen. Trotzdem ist das Risiko höher, an Durchblutungsstörungen, Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erkranken. Oft wird das Krankheitsstadium nur durch Zufall entdeckt. Dabei ist eine frühzeitige Diagnose sehr wichtig, da die unbemerkt hohen Blutzuckerwerte zu Spätschäden u.a. am Auge oder an der Niere führen können.
Um eine gestörte Glukosetoleranz auszuschließen, wird bei normalem Nüchtern-Blutzucker der Orale Glukosetoleranztest (OGTT) durchgeführt. Das Risiko für den Übergang zu einem Typ-2-Diabetes lässt sich durch rechtzeitige Intervention deutlich senken, beispielsweise durch gesunde Ernährung, Gewichtsreduktion oder körperlicher Bewegung.
Weiterführende Informationen:
Autor: Kai Göretz
Quelle:
www.medizin-aspekte.de
www.gesundheitslexikon.de
www.aerzteblatt.de
Pschyrembel Wörterbuch Diabetologie