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Gentechnik

Kurz erklärt: Gentechnik

Gentechnik bei der Behandlung von Diabetes Zur Gentechnik gehören alle biologisch-technischen Methoden zur gezielten Veränderung des Erbguts einer Zelle. Erbinformationen (Gene) können durch diese Verfahren neu kombiniert werden. Dies geschieht vor allem durch Übertragung bzw. Einbau von fremdem Genmaterial.

Man unterscheidet drei große Anwendungsbereiche in der Gentechnik: Die "grüne Gentechnik" befasst sich mit der Nutzung von gentechnisch veränderten Pflanzen in der Landwirtschaft und im Lebensmittelbereich, während die "rote Gentechnik" die Medizin zum Gegenstandsbereich hat. Die "graue Gentechnik" schließlich widmet sich der Herstellung von Enzymen oder Feinchemikalien für industrielle Zwecke.

Gentechnik spielt im Bereich der Diabetesforschung eine wichtige Rolle. Menschliches Insulin (Humaninsulin) ist das erste Medikament, welches gentechnisch hergestellt wurde. Dabei werden alle nötigen Erbinformationen (Gene) aus den Zellen eines Menschen isoliert und in die Erbsubstanz von Bakterien oder Hefen übertragen. Durch weitere technische Verfahren kann schließlich reines Insulin gewonnen werden.

Dies begann bereits Anfang der 80er Jahre. Mittlerweile ist die gentechnische Herstellung von Insulin zum Standard geworden. Die Verwendung von Insulin aus der Bauchspeicheldrüse von Rindern oder Schweinen ist dadurch stark zurückgegangen.


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