Erstellt am: 21.12.2005
Letzte Änderung am: 21.12.2005
Cholesterin gilt nach wie vor als einer der "schlechten" Bestandteile des Stoffwechsels. Dabei handelt es sich um eine Wasser abweisende Substanz, die in nahezu allen Geweben des menschlichen Körpers vorkommt. Das Blutfett wird für viele Erkrankungen wie den Herzinfarkt oder Arteriosklerose verantwortlich gemacht.
Diese "Verurteilung" geschieht jedoch nicht immer zu Recht, denn im Prinzip ist Cholesterin ein Stoff, den der Körper braucht, selbst herstellt und niemals alleine für diese Krankheiten verantwortlich ist.
Grundsätzlich muss zwischen den Transportsubstanzen LDL (Low Density Lipoprotein) und HDL (High Density Lipoprotein) unterschieden werden, mit denen das Cholesterin im Blut transportiert wird. Das HDL bringt das überschüssige Cholesterin zur Leber, wo es abgebaut wird. Das LDL hingegen transportiert das Cholesterin zu den anderen Organen. Dabei kann es bei zu hoher Konzentration zu Ablagerungen an und in den Innenwänden der Blutgefäße kommen. Diese so genannten "Plaques" führen unter Umständen zu Herzinfarkten oder Schlaganfällen.
Das Verhältnis von HDL und LDL ist entscheidend, um das Risiko für diese Krankheiten zu minimieren.
Weiterführende Informationen:
Aktion: "3. Tag des Cholesterins"
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Autor: Christian Kern
Quelle:
www.medizinfo.de
www.br-online.de