Erstellt am: 28.11.2005
Letzte Änderung am: 28.11.2005
Adipositas bedeutet so viel wie Fettleibigkeit; adipöse Personen besitzen zu viel Fettgewebe und sind daher schwer übergewichtig. Zu Fettleibigkeit kommt es dann, wenn die Energiezufuhr den Energieverbrauch des Körpers in hohem Maße übersteigt.
Auslöser hierfür können verschiedene Faktoren sein: Vor allem eine fettreiche Ernährung und wenig Bewegung sind für zu starkes Übergewicht verantwortlich. Zudem können auch Veranlagung, Stoffwechselerkrankungen oder seelische Probleme eine Rolle spielen. Von Adipositas spricht man, wenn der Body Mass Index (BMI) mehr als 30 beträgt, ab einem BMI von 40 besteht schwere Adipositas.
Fettleibigkeit gehört in den Industrieländern zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt - Tendenz steigend. Sie kann aufgrund von Folgeerkrankungen zu einer kürzeren Lebenserwartung führen. Orthopädische Probleme wie Kreuzschmerzen oder Störungen des Herz-Kreislaufsystems kommen häufig vor. Zudem ist Fettleibigkeit ein wesentlicher Risikofaktor für die Entstehung diverser Erkrankungen wie z.B. Diabetes, Schlaganfall oder Arterienverkalkung. Und auch die seelische Komponente ist nicht zu unterschätzen: Viele Menschen leiden sehr unter ihrem Übergewicht.
Je höher der Anteil des Körperfetts, desto mehr Insulin wird auch benötigt. Daher ist es gerade für Diabetiker wichtig, Übergewicht zu vermeiden bzw. abzubauen, um das Risiko für diabetische Folgeschäden zu verhindern.
Adipositas kann erfolgreich behandelt werden; hierzu ist jedoch fast immer eine lebenslange Umstellung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten notwendig.
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Autor: Wiebke Raue