Erstellt am: 18.05.2004
Letzte Änderung am: 18.05.2004
Dabei ist die Lage heutzutage bei Diabetes mellitus längst nicht so aussichtslos wie bei anderen chronischen Krankheiten. Bei keiner anderen Erkrankung kann man den Krankheitsverlauf so positiv beeinflussen wie bei der Zuckerkrankheit. Enorm wichtig für einen positiven Verlauf der Krankheit ist, dass der Patient sein Schicksal aktiv selbst in die Hand nimmt. Möglichst frühen sollte er lernen mit der Krankheit richtig umzugehen, um so Blutzuckerentgleisungen vorzubeugen und mögliche Folgeschäden zu verhindern. Doch woher soll der Patient wissen, welches der richtige Umgang ist? Das Schlüsselwort heißt Schulung!
Eine Schulung ist das A und O für einen gut eingestellten Diabetiker
Der Schulung spielt in der Diabetes-Therapie eine wichtige Rolle. Jeder Diabetiker sollte mindestens zu Beginn seiner Erkrankung eine entsprechende Schulung besucht haben. Hier hat er die einmalige Chance, den optimalen Grundstein für ein relativ beschwerdefreies Leben mit der Zuckerkrankheit zu legen.
Nirgendwo anders in der Therapie wird so gezielt auf die Bedürfnisse des Patienten eingegangen wie bei Diabetes-Schulungen. Sie sollen dem Patienten den Einstieg in ein möglichst autonomes Leben mit Diabetes ermöglichen. Basisinformationen über die Krankheit werden einfach und verständlich vermittelt. Therapieziele wie z.B. die optimale Blutzuckereinstellung, der HbA1c-Wert und die Vermeidung von Folgekrankheiten werden thematisiert. Der alltägliche Umgang mit den kleinen Details, welche die spezifische Diabetes-Therapie ausmacht, wird den Patienten nahegebracht. Nach und nach sollen sie so zum Manager ihrer Krankheit werden.
Moderne Schulungskonzepte legen den Schwerpunkt auf die Praxis
Während früher der Schwerpunkt der Schulungen auf der Vermittlung von theoretischem Wissen über die eigene Erkrankung lag, geht man heute immer mehr dazu über, die Praxis in den Vordergrund zu stellen. Ziel ist es nicht mehr nur möglichst viel über den Diabetes mellitus zu lernen, sondern den Diabetes so in die Lebensläufe zu integrieren. Eine möglichst optimale Lebensqualität kann erreicht werden. So komplettieren das Angebot heutiger Schulungen z.B. die intensive Beschäftigung mit Ernährungsfragen, die Vermittlung des richtigen Umgangs mit Insulin, Spritztechniken, das Anpassen der Insulindosis oder aber die Anwendung von Insulinpumpen. Nach dem Besuch einer Schulung sollte dem Diabetiker der Umgang mit der Krankheit in allen Belangen leichter fallen.
Aufgrund seiner hohen Relevanz widmet sich das neue D’Gate-Special dem Thema „Schulungen“. Wenn Sie wissen wollen, wie genau so eine Schulung aussehen kann, welche verschiedenen Modelle ihnen zur Auswahl stehen, was die Krankenkasse anbietet und übernimmt und was direkt beteiligte Ärzte dazu sagen, sind sie auf den folgenden Seiten bestens informiert!
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Autor: Carolin Bunge
Quelle: www.gesundheitpro.de