Erstellt am: 12.03.2003
Letzte Änderung am: 13.03.2003
Das Sehvermögen kann durch Diabetes beeinträchtigt werden, bis hin zur Erblindung. Diabetes ist die Erkrankung, die in den Industrieländern am häufigsten zur Erblindung führt.
Ein Diabetiker hat gegenüber einem gesunden Menschen ein bis zu 25-fach erhöhtes Risiko zu erblinden: Diabetes ist die Erkrankung, die in den Industrieländern am häufigsten zur Erblindung führt.
Aber: Kein Diabetiker muss heute mehr erblinden. Eine Erblindung kann in praktisch allen Fällen verhindert werden - vorausgesetzt, es wird rechtzeitig und sachgerecht gehandelt.
Achten Sie auf Zucker- und Blutdruckwerte
Die schlimmste Augenerkrankung bei Diabetikern ist die diabetische Netzhauterkrankung (Retinopathie) - man könnte sie verhindern, wenn die Risikofaktoren berücksichtigt würden: Die Blutzuckerwerte sollten ebenso normalisiert werden wie der Blutdruck. Haben Sie einen Blutdruck höher als 140/90 mmHg? Dann sollte auf jeden Fall mit Medikamenten behandelt werden.
Längst nicht alle Diabetiker gehen regelmäßig zum Augenarzt, um den Zustand der Netzhaut (Retina) am Augenhintergrund nach Weiterstellung der Pupille sorgfältig untersuchen zu lassen. Dies sollte:
Es ist bei Diabetikern besonders wichtig, gefährdete Zonen zu erkennen: Sie müssen bei einer Laserbehandlung gleichmäßig versorgt werden, damit der Reiz zur Gefäßneubildung aufhört. Neugebildete Blutgefäße am Augenhintergrund (proliferative Retinopathie) bedeuten ein fortgeschrittenes Stadium der diabetischen Retinopathie. Es kommt zu starken Blutungen, oft auch in den Glaskörper hinein. Dadurch wird die Lichtleitung im Auge behindert und es entstehen Sehstörungen.
Was kann ich tun?
Autor: Redaktion
Quelle: www.diabetikerbund.de