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Diabetikertag HH

Der 12. Hamburger Diabetikertag kommt

Diabetikertag Hamburg Unter dem Motto "Lebensqualität auch für Diabetiker" findet am Samstag, 12.April 2008, der 12. Hamburger Diabetikertag statt. Neben zahlreichen Vorträgen rund um das Thema Diabetes, bietet sich ein Rundgang über die Industrieausstellung mit den neuesten Produkten namhafter Hersteller an. Der Eintritt ist frei.

Der Landesverband Hamburg des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB) hat auch in diesem Jahr einiges auf die Beine gestellt. Das umfangreiche Programm im Congress-Centrum Hamburg (CCH) beginnt mit der Industrieausstellung um 9.30 Uhr. Dort kann sich der interessierte Besucher über die breite Produktpalette der Diabetikerversorgung informieren: Von Methoden der Blutzuckermessung, über Insulinpumpentherapie und Schuhversorgung bis zu Ernähung und Schulungseinrichtungen findet sich im Saal 6 des CCH so ziemlich alles.

Diabetes mellitus und jetzt?

Um 10.30 Uhr beginnt der Psychologe Jan Peter Kay von Diabetesabteilung des Kinderkrankenhauses Wilhelmstift seinen Vortrag über den Begriff der "Diabetesakzeptanz":
Die Diagnose "Diabetes Mellitus" verändert mit Sicherheit das Leben des Empfängers. Tägliche Blutzuckermessungen und Insulininjektionen sind gewöhnungsbedürftig und lebenswichtig. Doch wer die moderne Diabetestherapie richtig auszuschöpfen versteht, wird seinem Leben eine neue Richtung geben können. Denn ein Diabetes ist zwar nicht heilbar, aber sehr gut therapierbar. Wie effektiv die Therapie ist, bestimmt jeder Mensch mit Diabetes selbst. Die Lebensqualität hängt im Wesentlichen von der eigenen Bereitschaft ab, mit der Krankheit gut zu leben.

Wie man Folgeschäden des Diabetes mellitus verhindern kann

In diesem Jahr widmet sich der Hamburger Diabetikertag insbesondere der Versorgung der Typ-2-Diabetiker: Immer noch werden in Deutschland pro Jahr 30.000 Amputationen aufgrund des diabetischen Fußsyndroms durchgeführt, obwohl dies in den meisten Fällen vermeidbar gewesen wäre. 60 Prozent aller Dialysepatienten sind Diabetiker, auch hier hätte  frühzeitiges Eingreifen die Nierenersatztherapie verhindern können. Der DDB-Hamburg wird Möglichkeiten vorstellen, wie man dieser Entwicklung zukünftig entgegenwirken kann: So haben sich in einigen Städten bereits Ärzte-Netzwerke aus Diabetologen, Podologen und Allgemein Medizinern gebildet, um eine Früherkennung und Prävention des diabetischen Fußsyndroms zu erreichen. Doch nicht nur die Ärzte sondern auch die Patienten sind gefordert, wenn es um das so genannte Disease-Managment beim Diabetes geht. 

Typ-1-Diabetes: Welche Möglichkeiten gibt es?

Für Typ-1-Diabetiker werden insbesondere Veranstaltungen, zu Themen wie Schwerbehindertenausweis im Beruf, Insulinpumpentherapie bei Kindern, Therapievarianten des Typ-1-Diabetes und Erektile Dysfunktion, angeboten. Ein Besuch des Hamburger Diabetestages lohnt sich in jedem Fall: Bis zu 4000 Besucher erwarten die Veranstalter. 

Autor: Meike Dackweiler

Quelle: www.diabetikerbund-hamburg.de

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